Hausmittel gegen Heuschnupfen

Hausmittel gegen Heuschnupfen
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Symptome einer Pollenallergie natürlich bekämpfen

Heuschnupfen macht im Frühjahr jeden Spaziergang im Grünen ist eine Qual. Die Nase läuft, die Augen jucken und tränen – immer mehr Menschen leiden darunter. In der Apotheke gibt es eine Vielzahl an Medikamenten. Doch bevor zur Medizin gegriffen wird, können die verschiedensten Hausmittel verwendet werden, um die Symptome zu lindern. Aber auch unterstützend zur Medizin sind diese Hausmittel empfehlenswert.

Die natürlichen Mittel zur Linderung von Heuschnupfen sind vielfältig – und nicht jedes Mittel hilft jeder Person. Allerdings gibt es Hausmittel, mit denen viele Menschen mit Heuschnupfen gute Erfahrungen gemacht haben und die auch euch helfen könnten. Ein großer Vorteil ist, dass Hausmittel meist keine unangenehmen Nebenwirkungen haben und oft günstiger sind. Es lohnt sich also, die Tipps und Tricks mal auszuprobieren.


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Schwarzkümmelöl gegen Heuschnupfen

Viele Menschen mit Heuschnupfen berichten von der guten Wirkung von Schwarzkümmelöl. Das Öl ist voll von gesunden Fettsäuren, wirkt entzündungshemmend und antiallergisch. Ihr könnt morgens einen Teelöffel pures Öl einnehmen oder es in euer Frühstück integrieren, z. B. im Müsli oder verdünnt mit Saft. Wer den Geschmack überhaupt nicht mag, kann auch zu Kapseln mit Schwarzkümmelöl greifen. Dieses Hausmittel kann vorbeugend verwendet werden oder auch im akuten Fall zum Einsatz kommen.

Tee als Hausmittel bei Heuschnupfen

Tees sind generell sehr beliebte Hausmittel bei unterschiedlichen Beschwerden – so auch bei Heuschnupfen. Zum einen hilft die heiße Flüssigkeit wegen des Wasserdampfs und zum anderen gibt es ganz bestimmte Teesorten, die je nach Bedürfnis zusätzliche Vorteile bringen. Pfefferminztee wirkt zum Beispiel schleimlösend. Grüner Tee kann aufgrund der enthaltenen Antioxidantien allergische Symptome lindern.

Achtung: Auf Kamillentee sollten Allergiker während der Heuschnupfenzeit lieber verzichten, da er allergische Reaktionen begünstigen könnte.

Welche Effekte verschiedene Teesorten auf die Gesundheit haben, erklären wir noch einmal ausführlich im Artikel „10 Teesorten und ihre Wirkung“.

Heuschnupfen-Tipp: Nasenspülung

Wenn ihr durch euren Heuschnupfen an einer verstopften Nase leidet, ist die Nasenspülung eine gute Alternative zu aggressivem Nasenspray. Durch eine Nasenspülung mit einer Salzlösung wird die Nase gereinigt und Schleim leichter gelöst. Die Spülung lässt geschwollene Schleimhäute wieder abschwellen. Dazu mischt ihr einen Teelöffel Salz mit einem halben Liter Wasser. Wenn ihr keine Nasenspülkanne zuhause habt, könnt ihr die Lösung auch durch ein Nasenloch hochziehen, während ihr das andere zuhaltet. Auch das Verwenden eines Salzwasser-Nasensprays kann schon hilfreich sein.

Inhalieren gegen Heuschnupfen-Symptome

Als Alternative zur Nasenspülung könnt ihr auch heißen Wasserdampf inhalieren. Der Wasserdampf löst den Schleim und hilft damit, die Nase zu befreien. Eukalyptus-Zusätze wirken sich zusätzlich wohltuend aus und sind entzündungshemmend. Wenn ihr keinen entsprechenden Inhalator besitzt, könnt ihr auch einfach einen Topf oder eine Schüssel nutzen. Legt dann beim Inhalieren ein Handtuch über euren Kopf, sodass der Dampf gezielt eingeatmet werden kann.

Aloe-Vera als Hausmittel

Aloe-Vera wird immer wieder eine heilsame Wirkung nachgesagt – nicht nur in der Hautpflege. So berichten viele von Heuschupfen geplagte Menschen von einer guten antiallergischen Wirkung von Aloe-Vera von innen – zum Beispiel in Form von Aloe-Vera-Saft. Das kann sowohl vorbeugend helfen als auch im Akutfall.  

Schnelle Hilfe für die Augen: Kühlpacks

Bei akut geschwollenen oder tränenden Augen kann Kälte sehr hilfreich sein. Dazu kühlt ihr eure Augen ganz klassisch mit Kühlpacks oder Gurkenscheiben aus dem Kühlschrank. Das kann außerdem helfen, den Juckreiz zu lindern.

Was sind eure Tipps gegen Heuschnupfen? Habt ihr eines dieser Hausmittel schon mal ausprobiert und könnt von euren Erfahrungen berichten? Schreibt sie uns gerne in die Kommentare.

Anmerkung der Redaktion: Die hier vorgestellten Tipps und Hausmittel ersetzen keinen ärztlichen Rat oder eine Untersuchung. Die Anwendung geschieht daher auf eigene Gefahr. Bei akuten oder anhaltenden Beschwerden empfehlen wir euch daher immer einen Arzt aufzusuchen.

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