DIY Planer für deine Jahresziele

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Der Beginn eines neuen Jahres ist der perfekte Zeitpunkt, neue Gewohnheiten und Routinen zu entwickeln. Natürlich funktioniert das auch im Laufe des Jahres, wenn du dir etwas vornimmst, aber gerade der Jahresbeginn kann uns einiges an Motivation geben, etwas zu verändern. Warum das so ist, kannst du auch in unserem letzten Artikel lesen. Damit es dir hoffentlich leichter fällt, deine Ziele zu erreichen, kann ein entsprechender Plan helfen. Hier bekommst du eine Anleitung für deinen DIY Planer für deine Jahresziele! Er verbindet Kreativität mit Organisation und gibt dir die Freiheit, genau das einzubauen, was du brauchst.

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Warum ein DIY Planer sinnvoll ist

Ein gekaufter Kalender ist praktisch, aber er folgt immer einem festen Muster. Vielleicht findest du darin nicht die Felder, die dir wichtig sind, oder die Gestaltung spricht dich nicht an. Ein DIY Planer dagegen ist so individuell wie du selbst. Du entscheidest, welche Bereiche Platz bekommen, wie du deine Ziele visualisierst und welche kleinen Extras dich motivieren. Ein selbst gestalteter Planer ist mehr als nur ein Werkzeug: Er ist ein Begleiter, der dich daran erinnert, was dir wichtig ist und du kannst ihn so gestalten, dass er dich inspiriert, motiviert und dir Freude bereitet, sobald du ihn aufschlägst.

Die Vorbereitung

Bevor du loslegst, lohnt es sich, ein paar Gedanken und Ideen zu sammeln. Überlege dir, welche Ziele du im neuen Jahr erreichen möchtest. Das können große Projekte sein, wie eine berufliche Weiterbildung, oder kleine Routinen, wie mehr Wasser zu trinken oder regelmäßig spazieren zu gehen. Schreibe diese Ziele auf und sortiere sie nach Bereichen: Gesundheit, Beruf, Familie, Freizeit, persönliche Entwicklung, usw. Diese Sammlung ist die Grundlage für deinen Planer. Sie zeigt dir, welche Themen wichtig sind und welche Strukturen du brauchst, um sie im Alltag im Blick zu behalten.

Materialien für deinen DIY Planer

Du brauchst kein teures Equipment, um einen Planer zu gestalten; ein einfaches Notizbuch oder ein Ringbuch reichen völlig aus. Dazu kommen Stifte, Marker, eventuell Washi Tape oder Sticker, wenn du es dekorativ magst. Manche Menschen nutzen auch lose Blätter, die sie später in einem Ordner sammeln. Wichtig ist, dass du ein Format wählst, das dir liegt. Magst du es kompakt, dann ist ein kleines Notizbuch praktisch. Arbeitest du gern mit viel Platz, dann eignet sich ein A4-Format. Dein Planer soll dich unterstützen, nicht einschränken.

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Aufbau des Planers

Ein DIY Planer lebt von seiner Struktur. Du kannst ihn in verschiedene Bereiche unterteilen, die dir helfen, deine Ziele im Blick zu behalten.

  • Jahresübersicht: Eine Doppelseite, auf der du die wichtigsten Termine und Meilensteine einträgst.
  • Monatsübersichten: Hier kannst du deine Ziele für jeden Monat festhalten und dir kleine Aufgaben setzen.
  • Wochenübersichten: Sie geben dir die Möglichkeit, deine Tage zu planen und Routinen einzubauen.
  • Zielseiten: Für jedes große Ziel kannst du eine eigene Seite gestalten, auf der du Schritte, Deadlines und Motivation notierst.
  • Reflexionsseiten: Am Ende eines Monats oder einer Woche kannst du festhalten, was gut gelaufen ist und was du verbessern möchtest.

Diese Struktur ist flexibel. Du entscheidest, wie detailliert du planst und welche Bereiche dir wichtig sind.

Kreativität als Motivation

Ein DIY Planer ist nicht nur funktional, sondern auch kreativ. Du kannst Farben einsetzen, kleine Zeichnungen machen oder inspirierende Zitate einfügen. Diese Gestaltung sorgt dafür, dass du deinen Planer gern benutzt. Manche Menschen gestalten ihre Planer minimalistisch, andere lieben es bunt und verspielt. Beides ist richtig, denn dein Planer soll zu dir passen und dir Freude bereiten.

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Routinen im Planer festhalten

Ein Planer ist ideal, um neue Routinen zu entwickeln. Du kannst kleine Tracker einbauen, die dir zeigen, wie oft du eine bestimmte Aufgabe erledigt hast. Das kann ein Feld sein, das du jeden Tag ausfüllst, wenn du Sport gemacht hast, oder eine Liste, auf der du abhaken kannst, ob du genug Wasser getrunken hast. Diese kleinen Hilfen machen Routinen sichtbar. Sie zeigen dir, dass du Fortschritte machst, und geben dir ein gutes Gefühl. Mit der Zeit werden diese Routinen selbstverständlich, und dein Planer erinnert dich daran, dranzubleiben.

Ziele visualisieren

Dein selbst erstellter Planer bietet dir die Möglichkeit, deine Ziele zu visualisieren. Du kannst Mindmaps zeichnen, Collagen einfügen oder Vision Boards gestalten. Diese Bilder helfen dir, deine Ziele lebendig zu machen und erinnern dich daran, warum du etwas erreichen möchtest. Außerdem geben sie Motivation, auch in schwierigen Zeiten weiterzumachen. Visualisierung ist ein starkes Werkzeug, denn sie macht deine Ziele greifbar und zeigt dir, dass sie erreichbar sind. Dein Planer wird dadurch zu einem Ort, an dem du deine Träume festhältst und Schritt für Schritt verwirklichst.

Reflexion und Anpassung

Dein Planer ist kein starres System, er lebt davon, dass du ihn regelmäßig anpasst. Vielleicht merkst du nach ein paar Wochen, dass dir eine bestimmte Struktur nicht liegt. Dann kannst du sie ändern; du bist also ganz flexibel, was es umso einfacher macht, dranzubleiben.

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Reflexion ist ein wichtiger Teil des Prozesses. Nimm dir Zeit, um zu überlegen, was gut funktioniert und was du verbessern kannst. Schreibe deine Gedanken dazu auf und passe deinen Planer entsprechend an. So bleibt er ein lebendiges Werkzeug, das dich wirklich unterstützen kann.

Sieh die Arbeit mit deinem Planer als kleines Ritual an. Jeden Morgen nimmst du dir ein paar Minuten, um deine Aufgaben zu notieren. Abends schaust du zurück und überlegst, was du geschafft hast; das gibt deinem Tag Struktur und hilft dir, bewusst zu leben. So hast du nicht nur ein organisatorisches Werkzeug an der Hand, sondern auch immer wieder kleine Momente der Achtsamkeit.

Inspiration durch andere

Es kann hilfreich sein, sich Inspiration bei anderen zu holen. Es gibt viele Menschen, die ihre DIY Planer online teilen, so dass du dir hier Ideen für Layouts, Tracker oder Dekorationen holen kannst. Dabei geht es nicht darum, etwas zu kopieren, sondern darum, Anregungen zu bekommen. Dein Planer soll ja einzigartig sein und zu DIR passen.

Langfristige Wirkung

Ein DIY Planer ist mehr als ein Projekt für den Januar. Er kann dich durch das ganze Jahr begleiten und dir helfen, deine Ziele zu erreichen. Die Arbeit damit stärkt deine Selbstorganisation und zeigt dir, dass du deine Zeit bewusst gestalten kannst. Mit der Zeit wirst du merken, dass er nicht nur ein Werkzeug ist, sondern ein Spiegel deiner Entwicklung. Er zeigt, wie du dich veränderst, welche Ziele du erreichst und welche Routinen du etablierst. Und vielleicht hebst du deine alten Planer ja auf und schaust sie dir nach zwei, drei Jahren nochmals an. Was ist passiert? Wie hast du dich entwickelt? Welche Ziele hast du erreicht? Das kann sehr spannend sein.

Nun aber erstmal viel Spaß beim kreativen Gestalten und viel Erfolg beim Erreichen deiner Ziele!

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